Herzlich willkommen auf der Homepage der
Selbsthilfegruppe
Asthma und COPD Würzburg und Umgebung
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Als Leiterin der SHG dieser Homepage begleite ich Mitbetroffene & Angehörige sowie Interessierte mit Informationen über die Lungenkrankheiten COPD/Lungenemphysem und Asthma seit 01.01.2016.
Unsere SHG besteht seit 13.1.1993 und wir haben 2023 unser 30jähriges Bestehen gebührend gefeiert.
Bei meiner Arbeit werde ich von Mitgliedern unserer SHG in verschiedenen Bereichen unterstützt und bedanke mich dafür auch an dieser Stelle herzlich. Ich freue mich besonders über die Betreuung dieser Homepage durch unser langjähriges SHG-Mitglied Karl Loritz der seit 2022 diesen Internetauftritt mit mir verantwortet.
Dieser Auftritt wurde damals von Mitarbeiter*innen des Aktivbüros der Stadt Würzburg eingerichtet und soll eine zusätzliche Quelle darstellen um einem größeren Personenkreis Informationen anbieten zu können. Wir übernehmen keine Verantwortung und/oder Garantie für Vollständigkeit der jeweiligen Themen.
Bei Empfehlungen für Literatur und/oder Tipps zur Erleichterung im Umgang mit den
Herausforderungen unserer Lungenerkrankungen beziehen wir uns in erster Linie auf persönliche Erfahrungen!
Ich bin seit meiner Rückkehr 1993 in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich tätig und war z.B. bis 2010 aufgrund meiner zusätzlichen MC-Erkrankung als Landesbeauftragte der DCCV e.V. (Deutsche MorbusCrohn/Colitis ulcerosa) engagiert.
Derzeit arbeite ich in den Qualitätszirkeln für das „Selbsthilfefreundliche Krankenhaus“ des UKW sowie des KWM Missio und Juliusspital mit die beide vom Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ mit Sitz in Berlin jährlich ausgezeichnet werden wenn die dafür erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind. U.a. muss im Rahmen des Entlassmanagements auch auf regionale Selbsthilfegruppen hingewiesen werden.
Bei der Akademie Frankenwarte engagiere ich mich in verschiedenen Projekten z.B. für „barrierefreie Wahlen“ oder „Inklusion“ um auch hier die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zu artikulieren und die Umsetzung gemäß BayTHG (Bayerisches Teilhabegesetz) welches das BTHG (Bundesteilhabegesetz) voranzutreiben! Dieses Gesetz fördert die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und es besteht in der Umsetzung noch viel Luft nach oben!
Es ist wohl unbestritten, dass in unserem Gesundheitssystem weder niedergelassenen Ärzt*innen noch im Krankenhaus Tätigen Zeit für ausführliche Aufklärung/Beratung bei adäquater Bezahlung zur Verfügung steht. Da gibt es derzeit nur die Hoffnung dass uns durch die bevorstehende Gesundheitsreform weitere Einschränkungen erspart bleiben!
Deshalb werden Selbsthilfegruppen von den Krankenkassen in Form eines „runden Tisches“, vom Bezirk Unterfranken sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales mit Fördermitteln unterstützt die u.a. für Miete der Treffen, Referentenhonorare etc. eingesetzt werden können! Auch Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit und Fahrten zu Kliniken können aus diesen Mitteln bezahlt werden. Damit wird „Selbsthilfearbeit“ als Teil der wesentlich zur Aufklärung, Akzeptanz von diagnostizierten chronischen Krankheiten sowie dem weiteren Verlauf zur Verbesserung der Lebensqualität anerkannt und unterstützt.
Das ist ein wesentlicher Grund meines und des Engagements von einigen langjährigen Mitgliedern unserer SHG die -wie ich- von Komorbiditäten betroffen sind. Mit dem Gedankenaustausch können wir HILFE ZUR SELBSTHILFE anbieten und laden herzlich zum Besuch unserer Gruppentreffen getreu meinem Motto GEMEINSAM SIND WIR STÄRKER (stark muss jeder für sich sein) ein!
Mein Beratungsschwerpunkt liegt im Bereich der COPD mit Lungenemphysem (selbst inzwischen nach mehreren Exacerbationen GOLD IV/Risikoklasse E) und Frau Kreipp kann aufgrund ihrer Asthmadiagnose bei Fragen und besonderen Herausforderungen unterstützend tätig sein.
Selbstverständlich können Sie uns auch in Form von persönlichen Gesprächen außerhalb der Gruppentreffen kontaktieren.
Bekannterweise wird für die Diagnose COPD in erster Linie das Rauchen verantwortlich gemacht (ich habe nur mitgeraucht und seit meiner Kindheit die Diagnose „chronische Bronchitis“ die sich seit 1997 in einer COPD mit erheblicher Lungenüberblähung manifestierte) was jeder Mensch der von einer Lungenerkrankung betroffen ist aufgeben sollte. Hier gibt es inzwischen zahlreiche Hilfsangebote diese
Sucht wieder loszuwerden. Natürlich ist der WILLE die Voraussetzung für den Erfolg! Jeder Tag an dem man mit dem Rauchen aufhört schenkt Lebenszeit!!! Aber auch dieser Entschluss liegt in der SELBSTVERANTWORTUNG jeder Person. Deshalb… mein Appell für junge Leute: NIE MIT DEM RAUCHEN ODER EINER ANDEREN SUCHT ANZUFANGEN weil das Aufhören viel Kraft erfordert!
Wir freuen uns wenn wir durch unser Engagement Menschen -besonders nach Erstdiagnose-den Umgang mit einer chronischen Lungenerkrankung erleichtern können! Unsere SHG-Treffen sind auch offen für Angehörige sowie Interessierte und begrüßen Sie/Dich gerne bei einem unserer nächsten Begegnung oder einem persönlichen Telefonat etc.
Last but not least hoffe ich, dass unser Angebot auf fruchtbaren Boden fällt und Ihnen/Dir die Möglichkeit bietet auf „Fake News“ zu verzichten.
Ich freue mich über Feedback und
grüße herzlich aus Gerbrunn
Brigitte Ritz-Darkow